
Venturo erhält Weltmeyer-Preis
Eine besondere Auszeichnung für einen vielversprechenden Nachwuchshengst: Der Celler Dressurhengst Venturo v. Valdiviani – Belissimo M wurde vom Hannoveraner Verband mit dem renommierten Weltmeyer-Preis ausgezeichnet.
Traditionell ehrt der Hannoveraner Verband nach Abschluss der Leistungsprüfungen die besten jungen Dressur- und Springhengste eines Jahrgangs. Namensgeber dieser bedeutenden Auszeichnungen sind die beiden prägenden Stempelhengste Weltmeyer und Stakkato. Zu Beginn ihrer sportlichen und züchterischen Laufbahn wurden in diesem Jahr fünf Dressur- sowie zwei Springhengste mit diesen Preisen ausgezeichnet. Fünf der Preisträger präsentierten sich im Rahmen der Privathengstschau in Verden einem breiten Fachpublikum.
Ein besonderer Erfolg ergibt sich dabei aus der bewährten Zusammenarbeit zwischen dem Niedersächsischen Landgestüt Celle und der Hengststation Hoffrogge. Gemeinsam sicherten sich beide Partner in Verden den Prämienhengst Venturo aus der Zucht von Ulla Katzorke (Essen), der nun offiziell den Titel Weltmeyer-Preisträger trägt.

Foto: K. Beelitz
Venturo vereint leistungsstarke Dressurgenetik in besonderer Weise. Seine Mutter, die Staatsprämienstute und Leistungsstute Dressur Bohemian Rhapsodie, war selbst bis zur Klasse Intermediaire I erfolgreich. Auch die Großmutter Rhapsodie Queen unterstreicht die sportliche Vererbungskraft der Linie mit weiteren Nachkommen, die auf höchstem internationalen Dressurniveau erfolgreich sind.
Sein eigenes Leistungspotenzial stellte Venturo eindrucksvoll im ersten Teil seines Sporttests Dressur in Münster-Handorf unter Beweis. Mit der herausragenden Endnote von 9,19 bestätigte er seine außergewöhnliche Qualität hinsichtlich Rittigkeit, Bewegungsdynamik und Perspektive für den Dressursport.
Mit der Verleihung des Weltmeyer-Preises erhält Venturo eine bedeutende Anerkennung zu Beginn seiner Karriere. Das Niedersächsische Landgestüt Celle blickt mit großer Erwartung auf die weitere sportliche und züchterische Entwicklung dieses hochtalentierten Hengstes.

Foto: Reckimedia
