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Premiere bei Kaiserwetter

Premiere bei Kaiserwetter

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Freilaufende Hengste sind sicher nicht das Markenzeichen der Celler Hengstparaden, aber den Nervenkitzel, der entsteht, wenn es dann doch passiert, werden viele Zuschauer nicht so schnell vergessen. Das herrliche Spätsommerwetter kitzelte am vergangenen Wochenende bei den Hengsten die Frühlingsgefühle wach und so mussten gerade bei Nummern wie der Ungarischen Post oder der Zweifachen Fahrschule die Mitarbeiter ihr ganzen Können zeigen, um die Hengste in der gewohnten Qualität vorzustellen. Was so einfach aussieht, ist es eben meistens nicht! Und so bekamen die Zuschauer einen lebendigen Eindruck, wie technisch anspruchsvoll die Zweifache Fahrschule ist und das trotz bester Vorbereitung das Lebewesen Pferd eben immer noch mit uralten Fluchtinstinkten ausgestattet ist. Aber zur Beruhigung aller: kurzfristig genossen einzelne Hengste die Freiheit in vollem Galopp, ließen sich dann aber wieder greifen und weder Roß noch Mensch kamen zu Schaden. Und auch wenn der Name Freiheitsdressur es eigentlich impliziert – normalerweise verlässt Robespierre die Bahn im Trabe, Samstag tat er es dafür mit wehenden Fahnen.

Doch dies waren die einzigen kleinen Missgeschicke, alles Weitere klappte reibungslos! Frisch vorwärts hieß es in der Springquadrille, die Trabenden Glanzpunkte sorgten für Szenenapplaus, die Römerwagen donnerten über die Schlackebahn und die unterschiedlichen Moderationen unserer Mitarbeiter brachten den Besuchern den „Betrieb“ Landgestüt näher. Sehr lebendig waren die Erläuterungen von Obersattelmeister Ullrich Müller, die aus viel Wissenswertem zu den einzelnen Gespannen und zur Fahrkultur bestanden. Ein absoluter Höhepunkt war die Große Dressurquadrille, die in Perfektion von Hengsten und Mitarbeitern wahrlich zelebriert wurde!

Die letzten beiden Hengstparaden stehen vor der Tür – hier können Sie sich noch Karten sichern oder unter 05141-929415.