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K wie Kaltblut und Kraft

K wie Kaltblut und Kraft

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Kräftig sein mussten am vergangenen Samstag die Kaltblüter, die in Adelheidsdorf ihre Feldprüfung in der Zuchtrichtung Ziehen/Fahren absolvierten. Neun Stuten und drei Hengste waren zu der Prüfung angetreten. Neben Fahren vor einem zweiachsigen Wagen, Schwachholzziehen und Ziehen eines Zugschlittenswurde auch die Gelassenheit beim Anspannen und während der Arbeit benotet

Bei dem Fahren vor dem Wagen wird nach den Bestimmungen der LPO gefahren. Neben der Fahranlage, die mit 8,0 bei Hilarius bewertet wurde, wurde auch der Trab beurteilt. Hier konnte er mit einer 8,5 glänzen. Im Anschluss an die Aufgabe, übernimmt der Fremdfahrer die Leinen und testet das Gefahrensein des jeweiligen Kaltblüters. Darauf folgt das Schwachholzziehen. Ein Holz von 7m Länge muss durch sechs jeweils drei Meter von der Mittellinie versetzte Pflichttore im Schritt rangiert werden.

Letzter Prüfungsteil ist das ziehen des schweren Zugs. Der Zugschlitten hat einen Zugwiderstand von 20% des Körpergewichts des ziehenden Pferdes. Dieser muss dann über eine Strecke von 1000m in 12,5 Minuten gezogen werden. An der 250m, 500m und 750m Marke muss jeweils angehalten werden für 10 Sekunden und neu angezogen werden. Hierbei wird neben der Zugkraft auch die Gehorsamkeit und Arbeitseinstellung der Kaltblüter überprüft.

Unser dreijähriger Hilarius (v. Higgins/Ultimo/Obelix, Züchter: Ulrich Henk, Bad Berleburg) hat sich auch den Prüfungsanforderungen gestellt und mit einer Endnote von 7,46 seine Prüfung abgeschlossen. Damit hat er die Kriterien des Stammbuchs für Kaltblutpferde e.V. erfüllt.

Herzlichen Glückwunsch an seinen Züchter Ulrich Henk und seinen Ausbilder Gestütoberwärter Jan Bogun sowie den Trainer Obersattelmeister Ullrich Müller.

Wir freuen uns Hilarius den Züchtern auch im nächsten Jahr anbieten zu können.